BVT begrüßt Dobrindt-Vorstoß zur PKW-Maut

08.07.2014 15:18

Der Bundesverband der Transportunternehmen hat die von Verkehrsminister Dobrindt vorgestellten Pläne einer PKW-Maut begrüßt. „Die zeitabhängige Vignette ist der unbürokratischste und einfachste Weg ausländische Pkw-Fahrer an den Kosten der Verkehrsinfrastruktur gerecht zu beteiligen“, meint die Vorsitzende des BVT, die Transportunternehmerin Dagmar Wäscher.

Die bisher bekannt gewordenen Umsetzungsideen der „Ausländermaut“ entsprächen den Forderungen des BVT. Dies gelte für die Forderungen nach vollständiger Aufkommensneutralität der Maut für deutsche Fahrzeughalter über die KFZ-Steuer ebenso wie den vom BVT seit langem vertretenen ökologischen Faktor, dass die Mauthöhe je nach Schadstoffklasse differieren soll.

Wäscher lobt auch, dass die Mehreinnahmen zweckgebunden für den Straßenverkehr genutzt werden sollen. Es bleibe aber die Herausforderung, dass die Maut unbürokratisch und effizient gestaltet werden muss, sodass die Verwaltung der Maut nicht die Mehreinnahmen auffrisst. „Die europäische Hürde wird zudem nicht leicht zu überspringen sein, Österreich und Niederlande haben mit Klagen gedroht, aber andere Länder haben auch eine Pkw-Maut“, hofft Wäscher auf einen Erfolg des Vorstoßes.


Der BVT vertritt vor allem kleinere und mittlere Transportunternehmen und damit die Interessen des „letzten Gliedes“ der logistischen Kette – darunter auch viele kleine Kurier-, Express- und Paketdienste.


Kontakt: BVT, Dagmar Wäscher, Tel. 0231/236691, eMail: info@bvtev.de.

Zurück