BVT nach erster Lesung von Maut weiter überzeugt

02.03.2015 17:21

Der Gesetzesentwurf des Verkehrsministeriums sichert nach  Auffassung des Bundesverbandes der Transportunternehmen (BVT) ab, dass es für die deutschen Autofahrer durch die Maut in der Tat keine Mehrbelastungen gebe. Diese habe die Debatte der PKW-Maut im Deutschen Bundestag deutlich gemacht. „Mit der Maut werde die Umstellung von einer Nutzer- zur Steuerfinanzierung vorangetrieben“, meint die Vorsitzende des Verbandes, die Transportunternehmerin Dagmar Wäscher. Auch seien die Mehreinnahmen offenbar konservativ kalkuliert wie aus einem Gutachten hervorgehe. Damit könne die Maut zur besseren Verkehrsinfrastruktur in Deutschland beitragen.

Kritisch sieht der BVT allerdings die praktische Umsetzung. „Eine Vignettenlösung wie in anderen Ländern, wäre einfacher als die vorgesehene Onlineregistrierung, so Wäscher.

Der BVT hofft, dass die Rechtsgutachten der Bundesregierung zur Vereinbarkeit mit dem Europarecht auch „gerichtsfest“ sind.  Der BVT sei hier „vorsichtig optimistisch“, zumal auch andere Länder erfolgreich eine Pkw-Maut eingeführt hätten.


Der BVT vertritt vor allem kleinere und mittlere Transportunternehmen und damit die Interessen des „letzten Gliedes“ der logistischen Kette – darunter auch viele kleine Kurier-, Express- und Paketdienste.


Kontakt: BVT, Dagmar Wäscher, Tel. 0231/236691, eMail: info@bvtev.de.

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