Wäschers letzte Amtsperiode als BVT-Vorsitzende

13.08.2014 14:58

Die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Transportunternehmen (BVT) hat die 60-jährige Transportunternehmerin Dagmar Wäscher erneut zur Vorsitzenden gewählt Die Amtsdauer beträgt 3 Jahre. „Es wird meine letzte Amtsperiode sein“, so Wäscher, die das Amt seit 1996 inne hat. In ihrer letzten Periode will sie den „Generationenwechsel“ organisieren. Neben Wäscher gehören Helge Ippendorf und Dirk Kloßek dem Vorstand an. Der Beirat besteht aus Jan-Thomas Binder, Eberhard Thiel und Bernd Wallmeyer.

Die Mitgliederversammlung des Verbandes sprach sich zudem für den Mindestlohn aus. „Wir wollen faire Preise für Auftragnehmer, aber auch faire Preise für Arbeitnehmer“, so Wäscher. Ein Wettbewerb um den billigsten Arbeitnehmer gehe letztlich zu Lasten der Qualität der Dienstleistung und sei „menschenunwürdig“. Die Auftraggeber seien gefordert, höhere Entgelte zu zahlen, um Kostensteigerungen durch Mindestlöhne auszugleichen. Wäscher: „Erste Ergebnisse zeigen, es gibt eine wachsende Bereitschaft der Auftraggeberseite, dies zu akzeptieren“. In diesem Sinne befürwortet der Verband auch die Auftraggeberhaftung. Sie sei ein zusätzliches Mittel, Druck auf die Auftraggeber auszuüben, eine Vergütung zu zahlen, die den Mindestlohn berücksichtigt.

Der BVT vertritt vor allem kleinere und mittlere Transportunternehmen und damit die Interessen des „letzten Gliedes“ der logistischen Kette – darunter auch viele kleine Kurier-, Express- und Paketdienste.

Kontakt: BVT, Dagmar Wäscher, Tel. 0231/236691, eMail: info@bvtev.de

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